Karlsruher Forscher: Überholende Fahrzeuge stressen Radfahrer am häufigsten

Radaktivist Andreas Mandalka ist Ende Januar bei Neuhausen im Enzkreis noch an der Unfallstelle gestorben. Das Thema Sicherheit für Radler im Straßenverkehr rückt in den Fokus.

Überholende Fahrzeuge sind Forschungen der Hochschule Karlsruhe zufolge der häufigste Auslöser von Stress beim Radfahren. Mit einem Anteil von 36 Prozent liegen sie den Angaben zufolge deutlich vor Kreuzungen und Fußgängern (je 13 Prozent) sowie weiteren Faktoren wie Hindernisse und Gegenverkehr.Dabei seien sowohl Stresssymptome mit Hilfe von Sensoren gemessen als auch Probanden befragt worden, erklärte Jochen Eckart, Professor für Verkehrsökologie. Unfälle durch überholende Autos oder Lastwagen seien zwar sehr selten, aber mit hohen Unfallfolgen verbunden.Unfalltod von Radaktivist "Natenom"Ganz aktuell diskutiert wird das Thema Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer im Straßenverkehr nach dem Unfalltod von Radaktivist Andreas Mandalka, bekannt unter dem Namen "Natenom". Der 43-Jährige war Ende Januar noch an der Unfallstelle bei Neuhausen (Enzkreis) seinen Verletzungen erlegen. Die Polizei ermittelt gegen einen 77 Jahre alten Autofahrer wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

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